Lösungen & Projekte

Roboterlösungen aus über 600 Kundenprojekten

Seit 2004 entwickelt MRK-Systeme Automatisierungslösungen und hat mehr als 600 Kundenprojekte umgesetzt. Als Robotersystemintegrator begleitet MRK-Systeme Projekte von der Konzeption und Konstruktion bis zur Roboter-/SPS-Programmierung und CE-Konformität. Die Anwendungen reichen von Maschinenbeschickung, Montage und Bearbeitung bis zu Bildverarbeitung, Qualitätssicherung, Bin-Picking und Mensch-Roboter-Kollaboration. So entstehen passgenaue Lösungen für Produktion, Logistik und Medizintechnik – schlüsselfertig oder als gezielte Engineering-Unterstützung. Die folgenden Beispiele zeigen die Projektvielfalt und das technische Spektrum von MRK-Systeme.

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Roboter bei der Vereinzelung chirurgischer Instrumente in der ZSVA des Universitätsklinikums Augsburg

In der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) des Universitätsklinikums Augsburg hat MRK-Systeme im August 2026 eine Roboterzelle unter klinischen Bedingungen getestet. Im Mittelpunkt stand die automatisierte Vereinzelung chirurgischer Instrumente – eine anspruchsvolle Tätigkeit, die für Menschen belastend und potenziell gefährlich sein kann.

Eine Schlüsseltechnologie der Anwendung ist das selbst entwickelte, KI-basierte Bildverarbeitungssystem. Es identifiziert die Instrumente, bestimmt geeignete Greifpunkte und kann außerdem den Verschmutzungsgrad erkennen. Dadurch erhält der Roboter wichtige Informationen, um die Instrumente gezielt zu erfassen und den Vereinzelungsprozess zu unterstützen.

Der erfolgreiche Test zeigt: Die Roboterzelle ist für den Einsatz in diesem Umfeld geeignet. Sie kann Mitarbeitende bei einer fordernden Tätigkeit unterstützen und so einen Beitrag zu mehr Ergonomie, Sicherheit und Kosteneffizienz im Arbeitsalltag leisten.

Zugleich lieferte der Test wichtige Erkenntnisse für die nächsten Entwicklungsschritte. MRK-Systeme wird die Lösung auf dieser Basis weiter optimieren und zusätzliche Tests im klinischen Umfeld durchführen. So kann die Anwendung weiter an die Anforderungen der ZSVA angepasst und unter realen Bedingungen erprobt werden.

Vielen Dank an das Team des Universitätsklinikums Augsburg für die konstruktive Zusammenarbeit und die Möglichkeit, unsere Roboterzelle im klinischen Umfeld zu testen.

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Roboterzelle mit kollaborierendem Roboter und Instrumentensieben in der ZSVA, darunter ein Mitarbeiter in Schutzkleidung bei der Arbeit neben dem Roboter
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Kernkraftwerk Grohnde nimmt Joystick-gesteuerten Dekont-Roboter in Betrieb

Für den neuen Dekont-Roboter wurde in einem ersten Schritt die bestehende Dekontaminationskammer TU17 B001 komplett entkernt. Diese Edelstahlkammer stammt aus der Errichtungsphase des Kraftwerks und ist fast vier Meter lang, knapp drei Meter breit und etwa zweieinhalb Meter hoch. Im nächsten Schritt wurde die Dekont-Kammer mit einem Sechs-Achsen-Industrieroboter, einem elektrischen Drehtisch und einem eigens hierfür konzipierten Medienversorgungssystem für die Einsatzchemie und das Hochdruckwasser ausgestattet. Das Technologiepaket „SafeGuiding“ der Firma MRK-Systeme GmbH, das es ermöglicht Industrieroboter mit einem Joystick zu bewegen, wurde entsprechend der Anforderungen an den Dekont-Betrieb modifiziert.

„Mit dem neuen Dekont-Roboter können Standardaufgaben vollautomatisch durchgeführt werden. Spezielle Aufgaben laufen automatisiert, nachdem die erforderliche Bahngenerierung für den Dekont-Vorgang abgeschlossen ist. Die Bahngenerierung ist das halbautomatische Anlernen des Roboters. Hierbei wird der „Fahrweg“ für die Komponentenreinigung einmalig am Bedienpult per Hand festgelegt. Die Bahngenerierung wird durch eine spezielle Software unterstützt und erfolgt sensor- und kameraüberwacht mittels Joysticks. Nach der Bahnspeicherung werden, je nach Behandlungsanforderungen für die Dekontamination, die Einsatzchemie und die Parameter für das Hochdruck-Wasserverfahren (ca. 100 bar bis 500 bar) bzw. die Druckluft zum Entwässern/Vortrocknung zugeordnet. Damit können Außen- und Innenoberflächen von Rohrleitungen, Armaturen und vielen anderen Teilen ab einer Nennweite von 200 mm bis ca. 700 mm behandelt werden. Hierfür wurde ein spezielles, sensorbestücktes Applikationstool entwickelt, das bis zu 500 mm Tiefe in die Konturen eintauchen kann.

Bediener steuert den Dekont-Roboter per Joystick am Bedienpult mit Kamerabildern aus der Dekontaminationskammer
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Mensch-Roboter-Kooperation in der Audi-Produktion

Ingolstadt – Direkter Schulterschluss von Mensch und Maschine: Audi hat in Zusammenarbeit mit MRK-Systeme im Stammwerk Ingolstadt einen Roboter im Serieneinsatz, der Hand in Hand mit dem Menschen arbeitet – ohne Sicherheitsabsperrung und ideal angepasst an den Arbeitstakt des Mitarbeiters.

Der kollaborierende Roboter arbeitet mit den Audi-Mitarbeitern Hand in Hand und ist mit einer 3D-Kamera zum Bin-Picking sowie einem integrierten Saugnapf ausgestattet. Damit holt er Bauteile direkt aus den Ladungsträgern und reicht sie dem Mitarbeiter – ohne Schutzabtrennung, zur richtigen Zeit und in einer ergonomisch optimalen Position.

Für die Mitarbeiter der A4/A5/Q5-Montage im Ingolstädter Audi-Werk bedeutet die neuartige, direkte Kooperation zwischen Mensch und Roboter eine enorme Erleichterung: Bislang mussten sie sich in Materialboxen beugen, um die Kühlmittelausgleichsbehälter zu greifen. Ein auf den ersten Blick einfacher Arbeitsschritt, der bei häufiger Wiederholung jedoch schnell zu Rückenbeschwerden führen kann. Diesen Arbeitsumfang übernimmt von jetzt an der Roboter, intern als „PART4you“ (Produktions-Assistent reicht Teil) bezeichnet.

„Die zunehmende Vernetzung von Mensch und Maschine wird die Fabrik der Zukunft prägen. Sie gibt uns die Chance, anstrengende Routinetätigkeiten zu automatisieren und ergonomisch ungünstige Arbeitsplätze zu optimieren.“ Eine menschenleere Fabrik werde es aber auch zukünftig nicht geben. „Der Mensch wird weiterhin die Entscheidung über die Fertigungsvorgänge treffen.“ – Dr. Hubert Waitl, ehemaliger Produktionsvorstand

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Kollaborierender KUKA-Roboter reicht einem Audi-Mitarbeiter ein Bauteil aus einem Ladungsträger an der Montagelinie